Auf dem Weg zum fairen MWG

 

Das Maria-Ward-Gymnasium Augsburg strebt seit Mitte des letzten Schuljahrs den Erhalt der Auszeichnung "Fairtrade-School", die von dem Verein TransFair vergeben wird, an. Um dieses Ziel zu erreichen, muss unsere Schule jedoch zuerst einige Hürden überwinden.

Frau Decker und Frau Strobel stellten im Rahmen eines Interviews die fünf Kriterien, die nötig sind, um den Titel zu erreichen, sowie den AK Ökotrade, der für die Umsetzung dieser Kriterien verantwortlich ist, vor.

 

 

Zu Anfang würde ich gerne wissen, wie man auf die Idee gekommen ist, aus unserer Schule eine Fairtrade-School zu machen.

 

Decker: Zum einen habe ich mich schon seit Jugendzeiten für das Thema interessiert - bei der Arbeit in der katholischen Jugendgemeinde haben wir immer wieder Eine-Welt-AKs - so hieß das damals noch - veranstaltet und ähnliche Aktivitäten wie einen Eine-Welt-Verkauf. 

Ganz konkret habe ich dann vor ein paar Jahren gelesen, dass Sankt Ursula hier in Augsburg Fairtrade-Schule geworden ist und fand die Idee toll. 

Dazu kommt, dass die Beschäftigung schon lange Tradition an unserer Schule hat. Als ich noch Schülerin war gab es immer einen Missionssamstag als Ersatz für den Rosenmontag. Das war im Grunde eine Art Eine-Welt-Tag, an dem jede Klasse etwas zu diesem Thema gemacht hat, ob das dann ein Kaffee- oder Essensverkauf war oder ein Plakat gestaltet wurde, dieser Tag stand immer unter dem Motto "Eine Welt - unterschiedlichste Länder" und war immer eine sehr tolle Aktion.

Das Thema begleitet mich also schon ein Leben lang und aktuell kommt hinzu, dass einzelne Schulen hier in Augsburg Fairtrade-Schulen geworden sind, was mich auf diese Möglichkeit aufmerksam gemacht hat und da habe ich mir gedacht, das könnten wir auch hier anleiern.

Dann sind KollegInnen - wie Frau Strobel - auch mit ins Boot gekommen und haben den Vorschlag eingebracht, das Thema "Nachhaltigkeit", Ökologie, mit zu integrieren. Deswegen heißt die AK auch "Öko-Trade".

 

Strobel: Genau. Wir haben nämlich festgestellt, dass der Eine-Welt- und Fairtrade-Aspekt immer mit Ökologie verbunden ist, eine Verknüpfung, die für mich auch meiner Fächer wegen - in denen Ökologie auch eine große Rolle spielt - sehr wichtig ist.

Natürlich auch, indem man bestimmte Handelsstrukturen in Dritte-Welt-Ländern unterstützt, die meist mit ökologischen Anbauweisen einhergehen, sei es bei Kakao, Bananen oder Kaffee - das beschäftigt mich auch schon immer, ich habe mich schon immer für den Bereich Ökologie interessiert und mich aktiv dafür eingesetzt. Deshalb ist es schön, dass ich dieses Thema jetzt an der Schule wieder außerhalb des regulären Unterrichts thematisieren kann, denn im Bereich "umweltbewusstes Verhalten" kann die AK noch einiges verbessern. 

 

Decker: Ein zusätzlicher Aspekt ist, dass wir eine kirchliche, christliche Schule sind. Deshalb sollten wir auch diesen ökologisch-nachhaltigen genau wie den Fairtrade-Aspekt sowie Bewahrung von Menschenrechten und der Schöpfung als unsere selbstverständliche Intention betrachten. Und das war natürlich auch eine Motivation, dass wir nicht nur - so wertvoll das ist - Medien- und MINT-Schule sind, sondern auch für diese Punkte ein Bewusstsein wecken. 

Das sehe ich auch als unsere Aufgabe innerhalb der AK, diese Thematik in den Vordergrund zu rücken, zum Beispiel mithilfe von Projekttagen, an denen SchülerInnen aktiv werden und Engagement zeigen können.

 

 

Eine Frage zu dem Arbeitskreis selbst - bisher hört man davon nur Gerüchte: Wann genau finden diese Treffen statt beziehungsweise wie kann man ein Mitglied der AK werden?

 

Decker: Jeder/jede kann mitmachen - am Besten kommt man hinein, indem man eine von uns anspricht; wie schon im Kontakt erwähnt ist jedes Mitglied ansprechbar, alles ist ganz offen. Schon in den Kriterien steht ja, dass sowohl Eltern als auch Lehrer- und Schülerschaft dabei vertreten sein sollen - bei den Eltern besteht zwar momentan schon das Angebot und die Bereitschaft, mitzuwirken.

 

Strobel: Aber weil die Sitzungen in den regulären Schulbetrieb integriert sind, konnten sie bisher noch nicht aktiv an den Sitzungen teilnehmen, da sie berufstätig sind. Aber ich kann mir vorstellen, dass man ein Treffen an einem Mittwoch ansetzt, falls die Mütter, die die gesunde Pause organisieren, einmal dazukommen möchten.

 

Decker: Pro Monat gibt es ein bis zwei Treffen.

 

Strobel: Bei den Letzten waren zum ersten Mal auch einige SchülerInnen anwesend.

 

 

Was genau planen Sie dann bei diesen Treffen?

 

Decker: Eine Aktion, die bei diesen Treffen entstanden ist, war der Vortrag "reduce", der für alle SchülerInnen gehalten wurde. Außerdem haben wir einen Verkauf von Fairtrade-Produkten einmal im Monat organisiert, genau wie der Verkauf am Elternsprechtag, am Sommerfest - der auch schon letztes Jahr abgehalten wurde - und regelmäßig in den Ganztagesklassen. 

Dort steht gewissermaßen unser Warenlager und wenn die Kinder wollen, können sie dort Schokolade oder Gummibärchen kaufen.

 

 

Sollen auch in den Pausen für alle Klassen regelmäßig Fairtrade-Produkte angeboten werden beziehungsweise der Pausenverkauf auf Fairtrade umgestellt werden? Bisher gibt es meines Wissens nach nur Schokolade und jeden dritten Montag einen Verkauf, der auch kein sehr umfangreiches Sortiment bietet.

 

Decker: Es wäre geplant, dass Frau Binder sich auch noch bereiterklärt, mitzumachen. Letztes Jahr hat sie einen etwas zögerlichen Versuch gestartet - man muss abwarten, inwieweit das dieses Jahr besser ablaufen kann. Ein erster Schritt ist, dass es an ihrem Automaten jetzt Schokolade in zwei Sorten gibt. Man muss aber auch bedenken, dass Frau Binder wirtschaftliche Gründe hat, aus denen sie nicht einfach so komplett auf Fairtrade umstellt: Wir verkaufen ohne Gewinn. Endgültig ist diese Entscheidung aber noch nicht.

Der Verkauf selbst ist auch noch ausbaufähig, wir bräuchten nur noch mehr VerkäuferInnen. Wenn SchülerInnen das jede Woche machen könnten, würde von unserer Seite nichts dagegensprechen. 

 

Strobel: Mit der Zeit entwickelt sich das auch, weil nun auch SchülerInnen dabei sind und sich eine gewisse Eigendynamik entwickelt, wodurch auch Leute dabei sind, die den Verkauf übernehmen. 

Deswegen ist es wichtig, dass wir uns von dem Lehrerarbeitskreis, der wir am Anfang waren, zu einem Lehrer-Schülerarbeitskreis weiterentwickeln, der bereiter ist, aktiv zu sein und sich anderen Themen annehmen kann.

Momentan wird der Verkauf im Lehrerzimmer sehr gut angenommen.

 

Decker: Um  diese Begeisterung auch auf Schülerseite zu wecken, wollten wir im Sommer einen Projekttag zum Thema Fairtrade organisieren - Frau Kofend ist sofort mit der Idee einverstanden gewesen. Näheres - wie das genaue Datum, ob der Projekttag einen oder zwei Tage dauert und ob wir ihn anstelle des sozialen Tags veranstalten - steht aber noch nicht fest. 

 

 

Was genau soll dann an diesen Projekttag stattfinden? Gespräche über Fairtrade, ein Verkauf...?

 

Decker: Ja, zum Beispiel.

 

Strobel: Aber auch Aktionen sollen geplant werden und die Schüler informiert werden, durch gemeinsames Erarbeiten und intensivere Beschäftigung mit bestimmten Themen aus dem Block Fairtrade in den Klassen. Man könnte auch etwas Praktisches machen - Fairtrade selbst gibt auch sehr viele Projektvorschläge, von denen wir uns inspirieren lassen können. 

Dieser Projekttag soll auch wie die AK unter dem Motto Ökotrade stehen - da gibt es ja noch so viele Baustellen, das Thema Müll zum Beispiel: Vor allem am Sommerfest ufert das aus, da könnte man unsere Schule noch ökologischer, nachhaltiger machen, wobei das natürlich ein sehr großes Ziel ist, das man immer nur in kleinen Schritten erreichen kann. 

Das ist auch das Gute daran, dass wir nichts global, sondern in einzelnen Schritten, ein Problem nach dem anderen, anpacken können. 

 

Wie genau soll das Ziel bezogen auf unsere Schule aussehen? Soll die Mensa auf Fairtrade umgestellt werden, Verpackungen beim Pausenverkauf reduziert werden?

 

Strobel: Beim Pausenverkauf ist das reine Wirtschaftssache, die von Außen kommt und die wir nicht beeinflussen können - da können wir nur wünschen. 

 

Decker: Die andere Frage ist, wie die Fairtrade-Produkte angenommen werden - schon bei unserem Bauchladen in den Ganztagsklassen sagen viele Kinder, dass die Schokolade zum Beispiel viel zu teuer wäre - klar, wenn man die am Automaten oder von Zuhause billiger bekommt, daran muss man auch denken. 

Und dann muss man natürlich noch überlegen, ob wir dann so rigoros sein und alles umstellen sollen. Ein schönes Ziel wäre es schon, vor allem von der Lehrerseite aus, alles auf Fairtrade umzustellen, Pausenverkauf, Automaten und das Morgenkreisfrühstück der fünften Klassen.

Im Bezug auf Letzteres sind wir durch den Wechsel der Schulleitung etwas ins Stocken geraten, aber es ist definitiv angedacht, das etwas ökologischer, nachhaltiger und vollwertiger zu gestalten. 

 

Strobel: Weg von der Weißmehlsemmel mit Nutella und rosa Kakao dazu. 

 

Decker: Der Versuch, diese Dinge wegzulassen, löste großes Entsetzen bei den Kleinen aus, aber nach Umfragen kam auch häufiger der Wunsch auf, statt Nutella mehr Honig zu bekommen oder Fruchtquark selbst herzustellen. Vollwertigem stehen die Kleinen aber noch sehr skeptisch gegenüber. Trotzdem konnten wir bei den Semmeln komplett auf Vollkorn umstellen. 

Das Abwägen zwischen dem, was die Erwachsenen gerne hätten, und dem, was die Kinder gerne hätten, ist immer schwierig. 

 

Strobel: Das Problem hat man als Mutter auch - man kann den Kindern gesundes Essen aufzwingen, nach dem Motto iss oder iss nicht, das ist dein Problem, aber es sollte doch immer auch ein wenig Spaß machen. 

 

Decker: Darum ist es nicht sehr sinnvoll, den Automaten komplett umzustellen - man muss einen Mittelweg finden. 

 

 

TransFair verlangt auch die Integration von Fairtrade in den Unterricht - was ist in diesem Richtung geplant?

 

Decker: Bei mir in der sechsten Klasse sprechen wir gerade über die Eine Welt, Kinder in der Einen Welt und deren Leben, über Kindersoldaten und Menschenrechte. Und in diesem Kontext haben wir auch den fairen Handel besprochen. 

Für die Website von TransFair muss man dann einen Unterrichtsentwurf einstellen - neben einigen anderen Dingen, die wir zusammen mit der Dokumentation des Projekttags am Ende des Schuljahrs hochstellen wollen.

 

 

Und wie genau soll das Thema in den Unterricht aufgenommen werden, also in mehr als einer Klasse?

 

Decker: Es ist schon in vielen Fächern im Lehrplan integriert, wie in Geographie, Religion, Natur und Technik und Biologie.

 

Strobel: Beim Thema tropische Regenwälder in der zehnten Klasse kann man dem ökologischen Aspekt des fairen Handels immer einbringen. 

 

Decker: Und in Sprachen kann man die Thematik immer über Texte einfließen lassen, indem man zum Beispiel eine Sachtextanalyse oder eine Erörterung aus diesem Komplex vorbereitet.

 

 

Aber eine konkrete Integration in den Lehrplan fand noch nicht statt?

 

Decker: Doch, zum Teil schon - nicht als eigenes Schulcurriculum, die Möglichkeit hätten wir als Schule, aber das würde voraussetzen, dass sich das ganze Kollegium daran beteiligt und in dieser Hinsicht sind wir erst am Anfang des Prozesses. Ich möchte das nicht ausschließen, doch so weit haben wir noch nicht gedacht - wir wollen eher etwas organisieren, das dem Kindern auch mehr Spaß macht. Und obwohl Unterricht das auch leisten kann, wäre ein Projekttag doch nachhaltiger. 

 

 

Bezogen auf die erwähnten Projekttage - sind noch Aktionen für andere Tage geplant, zum Beispiel für das Sommerfest oder den Tag der offenen Tür oder waren sie da schon einmal vertreten?

 

Decker: Dieses Jahr nicht, aber in den Letzten waren wir am Tag der offenen Tür beteiligt. Wir haben jedoch die Erfahrung gemacht, dass die Eltern in diesem Rahmen nicht so viel Interesse daran haben - um das ganz salopp zu formulieren: Sie wollen lieber das Haus sehen und sich über unsere Schule informieren, als mit Schokolade gefüttert zu werden.  

Deswegen planen wir eher am Elternsprechtag einen weiteren Verkauf, da die Eltern, wenn sie so oder so warten müssen, froh sind, wenn Schokolade oder Gummibärchen angeboten werden.

 

Strobel: Auch gut lief der Verkauf auf dem Sommerfest. Wenn es damals draußen stattgefunden hätte, hätten wir auch Eistee verkauft und Rezepte angeboten. 

Soetwas könnte man auch an einem Projekttag mit der Unterstufe in Teams entwickeln, die sich Gedanken machen, wie man Fairtrade-Produkte fürs Sommerfest aufbereiten könnte. 

 

 

Aber dass man das Sommerfest komplett auf Fairtrade-Produkte umstellt oder es unter dieses Motto setzt, ist nicht in Planung?

 

Decker: Noch nicht, weil die Schulleitung, die bei solchen Entscheidungen natürlich mitreden muss, vor so kurzer Zeit gewechselt hat und der Fokus lag zuerst auf den Gespräche mit den neuen Fünftklässlern. Jetzt steht dann das Abitur an und ich weiß nicht, inwiefern die Schulleitung da schon weiterdenken konnte. 

Aber wir treffen uns regelmäßig in dem AK und ich denke, dass wir in diesem Rahmen bald mit dem Thema weiterkommen.

 

Strobel: Zumindest unter dem Aspekt, dass man bestimmte Aspekte ökologischer gestalten will, zum Beispiel die Problematik mit dem Müll. Das P-Seminar Klimaschutz hat vor ein paar Jahren eine Menge wiederverwendbare Plastikbecher angeschafft, damit man nicht immer Wegwerfbecher verwenden muss. Schön wäre, wenn man dieses Konzept ausweiten, das Thema Müll am Sommerfest einfach anders angehen könnte. 

 

Decker: Da müssen wir aber erst noch nachforschen, inwieweit sich die SMV bereits Gedanken für das Sommerfest gemacht hat und inwiefern wir das Thema Fairtrade noch einbringen können. 

Theoretisch könnte ich mir schon vorstellen, dass man Fairtrade statt Europa beziehungsweise Bayern zum Motto macht oder mit einbaut. Aber momentan sind wir noch nicht so weit.

 

 

Um den Aspekt mit den Bechern wieder aufzugreifen: Soll diese Idee auch für den Pausenverkauf übernommen werden? 

 

Strobel: Nachdem es jetzt auch in Augsburg dieses Mehrwegbecherprojekt gibt, wäre es schon eine Überlegung wert, damit man von dem Plastik wegkommt. Man könnte zum Beispiel an diesem Mehrwegbecherprojekt teilnehmen oder selbst im Rahmen eines P-Seminars Wirtschaft Mehrwegbecher mit unserem Schullogo entwickeln und verkaufen. 

Dieses Mehrwegsystem der cia (City Initiative Augsburg) finde ich persönlich sehr spannend, weil ich öfter meinen Becher vergesse. Das ist wesentlich umweltschonender als ein normaler Coffe-to-go-Becher.

Besonders in der Oberstufe werden auch die SchülerInnen einen sehr hohen Verbrauch an To-go-Verpackungen haben, darum wäre es sehr schön, wenn man ein Mehrwegprojekt bei Frau Binder unterstützt, indem man Becher an der Schule anschafft oder produziert. 

Decker: Und wenn man schon dabei ist, könnte man auch mit den Nachbarläden sprechen, ob das rechtlich in Ordnung wäre, sein Essen in Mehrweggeschirr mitzunehmen - aus Hygienegründen ist das nicht ganz eindeutig, ob die Restaurants es erlauben würden, dass man zum Beispiel seinen Döner in einer mitgebrachten Box verlangen würde. 

 

Strobel: Aber sie könnten auch Schüsseln ausgeben, die man wieder zurückbringen und ausspülen lassen kann - ähnlich wie bei den Bechern.

 

Decker: Wichtig ist in jedem Fall, dass die SchülerInnen verstehen, dass sie mit ihrem Einkauf Verantwortung übernehmen, auch für die Verpackung, die ja eigentlich kein Müll, sondern Rohstoff ist. 

 

 

Also soll die Initiative auch über die Schule hinausgehen?

 

Decker: Natürlich, das ist auch bei anderen Schulen geschehen, die Fairtrade-Schulen und manchmal auch Umweltschulen geworden sind. 

Selbstverständlich ist diese Auszeichnung auch ein Aushängeschild für die Schule

 

Strobel: Auch unter dem Aspekt Schöpfung, Bewahrung der Schöpfung, wäre es ein sehr schönes Siegel für unsere Schule. 

 

 

Besteht dann auch der Wunsch, mit der Stadt Augsburg zusammenzuarbeiten?

 

Decker: Ja, wenn es sich anbietet, oder auch umgekehrt, wenn die Stadt Augsburg Vertreter zu uns schickt, wie es bei dem Vortrag reduce der Fall war - die Stadt hat auch ein großes Interesse daran, unter anderem mit der Agenda 21. 

 

Strobel: Auch die Stadtwerke beschäftigen sich mit dem Thema, bilden zum Beispiel SchülerInnen zu Energiededektiven aus. 

Das P-Seminar Klimaschutz von Herr Amrein arbeitet auch dort mit der Umweltstation zusammen.

Ich denke, in dieser Hinsicht ist Augsburg ganz gut vernetzt und das sollte man auch nutzen. 

 

Decker: Dafür bräuchte man aber mehr SchülerInnen, die mit auf diesen Zug aufspringen, weitere Lehrkräfte, die dieses Projekt mit vorantreiben 

 

Strobel: wir können auch nicht alles alleine machen. Je größer der AK wird, desto mehr Schultern können die Initiative tragen - mehr SchülerInnen wären da sehr wichtig. 

 

Decker: Letztes Jahr waren drei SchülerInnen aus der Q12 beteiligt, aber da sie dieses Jahr Abitur machen, verlassen sie die Schule und damit natürlich auch den AK. Momentan sind auch ein paar aus der zehnten Klasse dabei, aber es wäre schön, wenn auch jüngere SchülerInnen beteiligt wären.

 

 

 

Auf die Zukunft bezogen - wie sollen SchülerInnen mit ins Boot gezogen werden?

 

Decker: Schön wäre ein regelmäßiger Verkauf durch SchülerInnen ohne großartiges Zutun der Lehrkräfte.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

 

 

 

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