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"Gesundheit!"

In der Winterzeit ist man ständig der Gefahr ausgesetzt, sich eine Krankheit einzuhandeln. Doch nicht nur das, weitere Themen sind die großen Mengen vorweihnachtlichen Essens, sowie Winterdepressionen. Um diesen „Gefahren“ zu entgehen, ergreifen wir eine Vielzahl an Maßnahmen. Doch welche sind sinnvoll und welche übertrieben? Hier ein paar Tipps, wie man auch im Alltag gesünder und fröhlicher durch die kalte Jahreszeit kommt.

 

Dieses Jahr ist kälter und schneereicher als die vergangenen, also ist es naheliegend, sich besonders warm anzuziehen. Das ist auch richtig, allerdings ist es für den kurzen Gang zur Mülltonne nicht erforderlich, sich dick einzupacken. Denn eine leichte Unterkühlung verursacht keine erhöhte Erkältungsgefahr. Entscheidend ist, ob man mit Krankheitserregern in Kontakt kommt oder nicht, und gegen die schützt man sich zum Beispiel durch Händewaschen. Experten empfehlen, sich die Hände ausgiebig mit warmen Wasser und Seife zu waschen, und wenn man besonders hygienisch sein will, mit Flüssigseife. Auf antibakterielle Seife und anschließendes Desinfektionsmittel kann man verzichten. Doch woher kommen eigentlich diese Krankheitserreger? Manche glauben, sie würden unter anderem von den eigenen benutzten Taschentüchern kommen, und man müsste diese deshalb immer sofort verräumen, auch wenn man zum Beispiel gerade gemütlich im Bett liegt. Natürlich sind in Taschentüchern Erreger und Bakterien vorhanden, diese sind aber für einen selbst ungefährlich. Denn der Körper hat durch die jeweilige Erkrankung schon die richtigen Antikörper gebildet, die gegen die Erreger ankämpfen. Klar spielt hier der soziale Aspekt eine Rolle, denn für andere sind die Taschentücher natürlich schon ansteckend. Weiterhin sollte man beim Schnäuzen gefühlvoll vorgehen, sonst kann der Schleim in die Nasennebenhöhlen gelangen und das kann zu einer Nebenhöhlenentzündung führen. 

 

Neben den ganzen körperlichen Winterkrankheiten kommt es im Winter auch zu geistigen Problemen. Viele Menschen haben zum Beispiel mit einer Winterdepression zu kämpfen. Das bedeutet, dass man viel schläft und Hungerattacken hat. Dagegen empfehlen Experten mindestens eine Stunde Bewegung am Tag. Wenn einem in der Vorweihnachtszeit die Zeit dazu fehlt, wäre eine Alternative die Verwendung einer Tageslichtlampe. Auch das viele Essen bereitet einigen Sorgen. Was man tun kann, um nicht bei jeder Mahlzeit übermäßig viel zu essen, ist langsam essen. Das sorgt für die Dehnung des Magens und so zu einem angenehmen Füllegefühl.

 

 Von Catharina Bierl

 

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