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Kein Ms. Olympia, aber wen interessierts?

Zum siebten Mal in Folge gewinnt Phil Heath dieses Jahr den Titel des Mr. Olympia, sichert er sich ihn 2018 kann er sich in die Liste der Rekordhalter neben Ronald Dean Coleman und Lee Haney schreiben.

Wenn auch nur bei einmaligem Gewinnen des „Mr. Olympia“, spätestens mit diesem Titel hat man(n) sich in der Bodybuildingszene einen Namen gemacht. Doch wo ist die Frauenpower? Wo ist die Ms. Olympia 2017, das weibliche Gegenstück zu Arnold Schwarzenegger?

Schon seit 2015 wird dieser Titel nicht mehr ausgetragen. Erklärungen gibt es viele; kein Publikum, Desinteresse an muskulösen Frauenkörpern der „breiten Masse“ und die daraus resultierende Sponsorenknappheit. Dass man die Athletinnen dadurch vor Steroidenmissbrauch schützen will, ist nur eine weitere bequeme Rechtfertigung für die misogyne Entscheidung der International Federation of Bodybuilding and Fitness (IFBB). 

Denn während die moderne Frau ins Fitness Studio geht, um auf dem Laufband einem Victoria's Secret Body hinterherzuhecheln, muss der Kraftsport einen Schritt in die patriachalische Vergangenheit machen.

 

Maria Strauß

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